29.05.2018

von JD-B° RB

Schlemmen und Spaß haben

In Basel startet am 27. Oktober 2018 die älteste Vergnügungsmesse der Schweiz

Sichtbares Wahrzeichen der Herbstmesse in Basel ist das Riesenrad auf dem Münsterplatz

Auf die Bewilligung für einen Jahrmarkt mussten die Basler lange Jahre warten. Doch im Juli 1471 hielt Bürgermeister Hans von Bärenfels die Urkunde mit dem Siegel von Kaiser Friedrich III. in den Händen, die der Stadt am Rhein ein Messeprivileg "für alle Zeiten" garantierte. Am 27. Oktober 1471 läuteten die Glocken des Rathauses die erste Basler "Hèèrbschtmäss" ein. Händler boten ihre Produkte feil, Speis und Trank wurden in großen Mengen verkauft, Gaukler und Sänger zeigten ihre Künste, allerlei Spiele und Unterhaltungen wurden dem Volk geboten. Die Messebesucher wie auch die Händler kamen aus allen Gegenden Europas. An ihrer Beliebtheit hat die traditionelle Herbstmesse bis heute nichts verloren. Als größte und älteste Vergnügungsmesse der Schweiz zieht sie jedes Jahr rund eine Million Besucher an - mehr Informationen gibt es unter www.basel.com.

Süßes für Leckermäuler

Auch 2018 beginnt der Jahrmarkt traditionsgemäß wieder 14 Tage vor dem Martinstag. Und nach dem Einläuten am ersten Messetag um 12 Uhr mit der Glocke der Kirche zu Sankt Martin heißt es zwei Woche lang feiern, einkaufen und sich vergnügen. Das Volksfest für Jung und Alt findet auf verschiedenen Plätzen in Gross- und Kleinbasel statt - mit Hunderten von Waren- und Kunsthandwerkerständen, Imbiss- und Schaubuden. Leckermäuler können sich hier die traditionellen Magemorsellen - feine Zuckerplättchen, die mit verschiedenen Fruchtessenzen und Gewürzen verfeinert werden - oder die klebrig-süßen Mässmogge schmecken lassen. Diese daumenlangen gestreiften Bonbons, die es in allen Farben gibt, sind die Basler Messespezialität Nummer eins. Zu den bekanntesten Köstlichkeiten gehören auch die "Käskiechli" und die "Rosekiechli" - aus Zuckerteig in der Fritteuse gebacken und mit Puderzucker bestäubt.

Früher Kletterpfahl, heute Freefall-Tower

Groß und besonders vielfältig ist das Angebot an Fahrgeschäften und Karussells. Waren es früher ein einfacher Kletterpfahl oder eine rollende Tonne, die das Publikum begeisterten, so sind es heute Freefall-Tower, Achterbahnen mit Looping oder andere rasante Fahrgeschäfte. Zwischen den Ständen und Schießbuden auf dem Barfüsser-, Münster-, Peters-, Messeplatz und dem Kasernenareal sind insgesamt rund 60 Bahnen verteilt und sorgen für aufregende Momente bei den Besuchern.

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