Schloss Ludwigsburg

Schloss Ludwigsburg in Rudolstadt

Direkt am Fuße des Schlossberges unterhalb der Heidecksburg liegt Schloss Ludwigsburg.

Das Stadtschloss wurde zwischen 1734 und 1741 für den Bruder des Fürsten, Prinz Ludwig Günther, gebaut. Nach dem Tod des Fürsten 1767 zog dieser auf die Heidecksburg.

Danach diente das Palais als fürstliche Zeichenschule und Forbildungsschule für Handwerksgesellen.

Bis 1919 war das fürstliche Naturalienkabinett hier untergebracht.

Die barocke Dreiflügelanlage beherbergt heute den Thüringer Rechnungshof.

Sehenswert ist die Ausstattung des Rokokosaals, die in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts fällt.

Thüringer Rechnungshof
Postfach 10 01 37
07391 Rudolstadt

Burgstraße 1
07407 Rudolstadt

Telefon: 03672 446-0
Telefax: 03672 446-998
Internet: www.rechnungshof.thueringen.de
E-Mail: poststelle@trh.thueringen.de

 

 

Altes Rathaus

Der spätgotische Bau stammt aus dem Jahre 1524. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude mehrfach verändert.

An der Vorderseite befindet sich an einem der unteren Steinquader die „Rudolstädter Elle“. Sie galt als das Normmaß für die Tuch- und Leinwandhändler auf dem Markt.

Sie misst 0,564 Meter.

Amtsgericht in Rudolstadt

Das große Gerichtsgebäude wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut und im Jahre 1905 fertiggestellt. Die Jugendstilelemente an den Fassaden des repräsentativen Gebäudes gestaltete der in Rudolstadt geborene Maler Albert Maennchen.

Heißenhof

Das Gebäude befindet sich hinter der Stadtkirche. Es gehörte ursprünglich im 16. Jahrhundert einer Familie Heiße. Später diente es der Familie Lengefeld bis zum Tode des Oberforstmeisters Christoph von Lengefeld im Jahre 1775 als Wohnhaus.

Schillerhaus

Das Schillerhaus gilt als Stätte der Erstbegegnung Schillers und Goethes. Am 7. September 1788 fand die „kühle Begegnung“ statt. Friedrich Schiller hielt sich seit Mai 1788 in Rudolstadt auf, lernte dabei Charlotte von Lengefeld kennen und nahm sie später zur Frau.

In der heutigen Schiller-Straße befand sich das sogenannte Lengefeld-Beulwitzsche Haus, in dem seit 1775 Frau von Lengefeld mit ihren Töchtern Charlotte und Caroline lebte.

Die aufgeklärte, geistige Atmosphäre des Hauses war über die Grenzen des Fürstentums hinaus bekannt. Zu den häufigen Gästen zählten deshalb Charlotte von Stein, Caroline von Dacheröden, Wilhelm von Humboldt und andere Dichter, Denker und Kunstförderer dieser Zeit.

Haus und Garten werden derzeit für die vielfältigsten Kunst- und Kulturprojekte genutzt.

Schillerhaus
c/o Kulturamt
Martk 7
07407 Rudolstadt

Telefon: 03672 486410
Telefax: 03672 422070

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