Wanderung Remptendorf - Karolinenfield - Burgk und zurück

Blick auf Burgkhammer

Streckenlänge ca. 15 km

Wir verlassen Remptendorf in Richtung Liebengrün und biegen hinter dem Ortsausgang in einer leichten Senke nach rechts von der Landstraße ab. Vorbei an den Staudenteichen bringt uns der Weg zum etwa 4 Kilometer entfernten Karolinenfield. Die Siedlung entstand aus dem Waldvorwerk „Schleizer Waldhaus“. Um 1790 wurde es zu einem Sommer- und Jagdaufenthalt der fürstlichen Familie ausgebaut, der aber der Fürstin missfiel und deshalb zunächst als „Widerwillen“ bezeichnet wurde. Im 19. Jahrhundert wurde er schließlich nach einer Geraer Fürstin in „Karolinenfield“ umbenannt.

Wir wandern von der Siedlung auf einem gut ausgeschilderten Weg durch den Sormitzgrund zur Saale und erreichen den Fluss an einer Holzbrücke. Vor uns auf einem Bergsporn erhebt sich Schloß Burgk, das Bild spiegelt sich im angestauten Wasser der Saale. Wir überqueren den Fluß und folgen einem Naturlehrpfad, der nach rechts um den Berg herum und an der Sperrmauer des Ausgleichsbeckens vorbeiführt. Unterhalb der Mauer liegt Burgkhammer, ehemals ein Eisenhammer, der schon 1366 erwähnt wurde. Durch Hochwasser zerstört war er mehrmals dem Verfall preisgegeben, bis er 1661 flußabwärts an den heutigen Platz verlegt wurde. Auf der rückwärtigen Seite des Umlaufberges hatte man den Fluß gestaut und das Wasser zum Antrieb der Hämmer in einem Stollen durch den Berg geleitet. Das Wehr und auch das „Eisgut“ verschwanden bei der Errichtung des Ausgleichbeckens in der Saale. Nach der Besichtigung der Burg bzw. einem Besuch der Gaststätte führt uns ein Pfad vorbei am Hungerturm wieder hinab zur Holzbrücke im Saaletal.

Schloss Burgk

... ist ein Schloss wie aus dem Märchen mit allem was dazugehört. Es erhebt sich auf einem Felsen hoch über dem wildromantische Saaletal. Prachtvoll ausgestattete  Räume der Fürsten, eine wertvolle Silbermann-Orgel und verschiedene Ausstellungen sind im weitläufigen Schloss zu finden. Vor einigen Räumen schlüpft man in die Schloss-Pantoffel.

Hinter der Brücke schlagen wir den Weg nach rechts ein, wandern ca. 400 Meter am Saaleufer entlang und gehen dann an einer Gabelung den Waldweg nach links leicht bergauf. Nach 150 Metern folgen wir dem rechts weiterführenden Weg, der sacht zum Ochsenrücken bergan steigt. Dieser Bergkamm wurde nach seiner Form benannt.

Von hier oben hat man einen schönen Ausblick rechts zur Saale und links in den Sormitzgrund. Interessant ist am rechten Wegrand eine Buche, auf der sich eine Fichte und eine Eberesche angesiedelt haben. Der Wanderweg steigt nun sehr steil an und führt in einen Hochwald, der aber immer noch den Blick zur Saale freigibt. Auf der Höhe biegen wir nach links auf einen breiteren Fahrweg ab, der uns nun durch Buchen- und Fichtenwald zur Asphaltstraße bringt. Nach rechts kommen wir auf dieser Straße wieder nach Karolinenfield.

Am Ortseingang biegen wir nach links ab, laufen zum Wald hinab und gelangen schließlich auf dem ausgeschilderten Weg nach Remptendorf zurück.

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