Die Geschichte von Remptendorf

Besiedlung und Entwicklung Remptendorfs waren über Jahrhunderte mit der Familie von Machwitz verbunden, die im 13. Jahrhundert in die Region kam. Von ihr zeugen noch der Herrenhof und ein wertvolles Epitaph in der Kirche.

Am Uferweg zur Bleilochtalsperre mit ihrer Mauer ist auf die Mühle am Retzschbach zu verweisen, die bis 1931 im Tal gestanden hat. Sie wurde abgebrochen und 1932 vom Wasser der Saale überflutet. Vielleicht hat sich in der Nähe der wüste Ort Retzsch befunden.

Die Mühle war dem Rittergut fronpflichtig, und die Gutsuntertanen mussten ihr Getreide hier mahlen lassen. Von der Mühle am Retzschbach geht die Sage, dass der wilde Jäger mit seinem Gefolge unter Donner und Brausen sein Unwesen mit den Müllersleuten getrieben hat.

Auf dem 26 Kilometer langen Postweg des Remptendorfer Landbriefträgers nach Isabellengrün, Karolinenfield, Liebengrün und Lückenmühle war die Retzschmühle die erste Station. Isabellengrün war ehedem ein reußischer Jagd- und Forstmittelpunkt des Burgkwaldes. Das herrschaftliche Hauptgebäude diente nach 1930 als Gaststätte, Forstlehrlingsheim und Jugendherberge. Jetzt ist es Freizeiteinrichtung und Gaststätte.

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