Das Neue Schloss in Bad Lobenstein

1250 wird Lobenstein erstmals in einer Urkunde erwähnt. Seit 1278 ist der Ort im Besitz des Stadtrechts.

Im Zentrum der Stadt findet der Besucher die Ruine der alten Burg sowie das Regionalmuseum. 1714 fiel ein Teil des Schlosses einem Brand zum Opfer. Der vom Feuer verschont gebliebene Teil wurde später mit dem Kapellengewölbe als Mälzerei genutzt.

In der kommenden Zeit entstand das Neue Schloss mit seiner Parkanlage. Bis 1824 residierten hier die Lobenstein-Ebersdorfer. Sie waren eine jüngere Linie des Fürstentums Reuß.

Es steht heue noch die „Alte Wache“ mit ihren Säulen und ein Pavillon im Park. Sie erinnern an die glanzvollen Tage der vergangenen Zeit.

1732, 1800 und 1862 wüteten verheerende Brände und das Schloss erlitt jeweils große Schäden.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg entwickelte sich in Lobenstein eine Tuchmacherei. Sie ließ die Stadt regelrecht aufblühen. Sie ging allerdings 1860 durch die industrielle Tuchfertigung in Sachsen zu Ende.

1996 ist eine umfassende Renovierung des Schlosses in Auftrag gegeben worden. Heute steht das Neue Schloss für Konzerte, Lesungen, Dauer- und Wechselausstellungen, Seminare und Trauungen zur Verfügung.

 

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