Stadtkirche St. Michaelis in Bad Lobenstein

Die im Norden jenseits der Marktbebauung gelegene Stadtkirche besteht aus einem flachgedeckten Saal, in den eine Empore eingestellt ist und an dessen Südseite sich der Turm anschließt.

Der etwas schmalere, gleichfalls flach gedeckte Chor endet mit drei Seiten des Achtecks. Zwischen Chor und Saal ist kein Triumphbogen vorhanden – die Ecken sind durch Abschrägungen ersetzt.

Obwohl die Kirche ungewölbt ist, besitzt sie außen Strebepfeiler. Die Ausstattung ist neugotisch.

Es ist überliefert, daß die mittelalterliche Kirche 1587 vergrößert worden ist, dann aber 1714, 1732 und nochmals 1862 abbrannte.

Das heutige Bauwerk ist ein Wiederaufbau nach dem letzten Brand, bei dem jedoch ein Teil des Mauerwerks und die im Laufe der Zeit veränderte Grundform der Kirche beibehalten worden sind.

Bemerkenswert ist die Altarwand in Enkaustik-Technik von Friedrich Popp.

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