Burgruine "Alter Turm" in Bad Lobenstein

Der „Alte Turm“ steht auf einem Bergkegel hoch über Lobenstein. Mit dem Wehrturm als Kernbau wurde hier bereits zwischen 950 und 1150 eine Burg errichtet. Sie entstand mit der Besiedelung des Ortes und diente als Veste gegen die Sorben.

Die Herren von Reuß residierten hier bis zum Jahr 1601. Nach dem Bau des Neuen Schlosses benutzt man die Burg als Münzstätte, von 1620 bis 1623. Das Gebäude wurde bis auf den 13 Meter hohen Bergfried und einen Wallturm zerstört. Zum einen erstürmten 1632 die Schweden die Burg und zum anderen setzten kaiserliche Truppen im Dreißigjährigen Krieg der Anlage zu.

In den kommenden Jahren kam Lobenstein nur schwer über die Tage. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde es auch noch von der Pest heimgesucht. Verfolgungen und Plünderungen ließen das Städtchen an den Abgrund gleiten.

1806 zog Napoleons Armee durch Lobenstein.

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